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	<title>Tadschikistan</title>
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	<description>Wo das Abenteuer zuhause ist</description>
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		<title>Über welche Bodenschätze verfügt Tadschikistan?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T-Checker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bodenschätze]]></category>
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		<description><![CDATA[Tadschikistan, das an die Volksrepublik China, Afghanistan, Usbekistan und Kirgisistan angrenzt, ist ein kleiner Binnenstaat in Zentralasien. Geografisch lässt er sich als Hochgebirgsland einordnen, denn ungefähr 50 % Prozent der Landesfläche liegt auf einer Höhe von über 3000 Metern am östlichen Ende des Padmirgebirges. Tadschikistan ist ein Agrarland, das zudem über einige Bodenschätze verfügt. Tadschikistans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.met.tj/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_26702511_XS-300x200.jpg" alt="Gebirge in Tadschikistan" title="Über welche Bodenschätze verfügt Tadschikistan? " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-43" /></a>Tadschikistan, das an die Volksrepublik China, Afghanistan, Usbekistan und Kirgisistan angrenzt, ist ein kleiner Binnenstaat in Zentralasien. Geografisch lässt er sich als Hochgebirgsland einordnen, denn ungefähr 50 % Prozent der Landesfläche liegt auf einer Höhe von über 3000 Metern am östlichen Ende des Padmirgebirges. Tadschikistan ist ein Agrarland, das zudem über einige Bodenschätze verfügt. Tadschikistans Bodenschätze sind aufgrund seiner geografischen Lage vor allem Braunkohle, Erdöl und Erdgas, sowie einige Metalle. Jedoch gestaltet sich der Abbau der Bodenschätze in Tadschikistan als schwierig.</strong></p>
<h2>Bodenschätze und Infrastruktur</h2>
<p> Da wegen der Höhenlage und der Gestaltung der Landesoberfläche der Ausbau einer Infrastruktur kompliziert und sehr kostenintensiv ist. Die Straßennetze sind bis heute nur sehr mangelhaft ausgebaut und das gesamte Land verfügt über Eisenbahnstrecken mit einer Gesamtlänge von nur 430 km. Dies verhindert einen Abbau und vor allem den Abtransport und damit Export von Bodenschätzen. Das Hauptexportgut Tadschikistans ist das Leichtmetall Aluminium. Sein Export macht rund die Hälfte des gesamten Exporterlöses des Landes aus. Aber auch Erze wie Zinn, Antimon, Quecksilber, Uran, Silber, Gold und Blei, sowie seltene Erden werden in Tadschikistan abgebaut und verarbeitet. Neben diesen Bodenschätzen exportiert Tadschikistan auch noch durch Wasserkraft produzierte Elektrizität. Dieser Wirtschaftszweig wird mit Hilfe von China und Russland noch weiter ausgebaut.</p>
<h2>Abbau von Bodenschätzen und Umweltschutz</h2>
<p>Im Norden Tadschikistans wurde vor allem in den 40er bis 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein intensiver Abbau und die Verhüttung von Bodenschätzen betrieben. Insbesondere dem Abbau von Uranerz kam hierbei ein hoher Stellenwert zu. Dieser Abbau von Uran hat bis heute Halden, offene Tagebaue und sogenannte Absetzbecken hinterlassen. Diese enthalten radioaktive Rückstände der Herstellung von Uran und stellen aus radiologischer Sicht für die Bevölkerung und die Umwelt Tadschikistans Belastungen dar, die zum heutigen Standpunkt nur schwer abzuschätzen sind. Im Jahre 2006 wurden erste Messungen in Taboschar und Adrasman, ehemaligen Standorten von Uranbergwerken, durchgeführt. Diese Messungen zeigen, dass eine regelmäßige Überwachung der Luft und des Wassers in diesen Bereichen notwendig ist, um die radiologische Gefahr genauer abschätzen zu können. Auch der Absetzsee Degmay wird seitdem intensiv überwacht und auf Radioaktivität überprüft. Trotz dieser Unklarheiten möchte Tadschikistan mit dem Abbau von Uranerzen fortfahren, jedoch nur unter wissenschaftlicher Aufsicht und mit Hilfe von Erhebungen radioökologischer Daten. Diese soll durch das Forschungszentrum Jülich und Partner in Tadschikistan gewährleistet werden.</p>
<h2>Zukunft des Abbaus von Bodenschätzen</h2>
<p>Da Tadschikistan auf den Abbau von Erzen und Bodenschätzen (als sonst reines Agrarland) angewiesen ist, wird dieser auch weiterhin betrieben werden. Jedoch soll im Gegensatz zu den vergangenen Jahrzehnten nun mehr Augenmerk auf den umweltpolitischen Aspekt gelegt werden. Der Abbau und die Verhüttung soll intensiv beobachtet und auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft werden. In wie weit dies in einem Kleinstaat wie Tadschikistan, der zu den ärmsten Ländern Zentralasiens gehört, möglich sein wird, bleibt abzuwarten. In jedem Falle versucht Tadschikistan durch einen Ausbau der Produktion von Elektrizität durch Wasserkraftwerke die Abhängigkeit vom Uran- und Erzabbau zu beschränken und sich weitere und umweltfreundlichere Exportgüter zu erschließen.</p>
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		<title>Das altiranische Neujahrsfest Nouruz</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T-Checker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahrsfest]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade in Zentralasien wird das traditionelle Neujahrsfest, das im März stattfindet, jedes Jahr aufs Neue gefeiert. Länder wie Tadschikistan, die in der Regel keine der typischen Touristenregionen sind, haben dann doch den einen oder anderen Besucher, der nicht nur wegen der rauen und unberührten Landschaft im Land ist oder fürs Klettern, sondern um das Nouruz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.met.tj/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_2782982_XS-300x200.jpg" alt="Frühling zur Kirschblüte" title="Das altiranische Neujahrsfest Nouruz " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-48" /><strong>Gerade in Zentralasien wird das traditionelle Neujahrsfest, das im März stattfindet, jedes Jahr aufs Neue gefeiert. Länder wie Tadschikistan, die in der Regel keine der typischen Touristenregionen sind, haben dann doch den einen oder anderen Besucher, der nicht nur wegen der rauen und unberührten Landschaft im Land ist oder fürs Klettern, sondern um das Nouruz in einem ursprünglichen Land mitzuerleben und zu feiern. Seit 2010 ist das Nouruz auch international als Feiertag anerkannt. </strong><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Geschichte des Nouruz</h2>
<p>Wenn man Nouruz einfach wörtlich übersetzt, dann heißt das Neujahrsfest &#8220;Neuer Tag&#8221;. Persische Länder wie Tadschikistan, Iran oder Afghansitan lassen den exakten Jahresbeginn von je her von Astrologen berechnen und das bis auf die Stunde und Minute genau. In der Türkei und in Syrien war das Fest jahrelang verboten, wurde aber seit 1995 wieder als alttürkisches Neujahrsfest gefeiert. Im Kalender der Bahai ist das Nouruz das Ende der Fastenzeit und eine der neun Feiertage. Der wichtigste Akt des Nouruz ist die Zubereitung des Haft Sin und des Haft Mewa. Beides wird aus je sieben Zutaten hergestellt, denn die Zahl sieben hat eine sehr große symbolische Bedeutung. Insgesamt werden sieben Speisen zubereitet, die möglichst auch mit dem Buchstaben &#8220;S&#8221; beginnen sollen. Dies wird als Zeichen für den Zoroastrismus gesehen und soll die sieben Tugenden darstellen. Fertig ist die Tischvorbereitung dann, wenn man mit dem Samanak (Keime von sieben Getreidearten), einem Spiegel, einer Kerze und dem heiligen Buch der Religion (je nachdem Bibel, Koran oder Avesta) alle relevanten Bestandteile auf der Tafel angerichtet hat.</p>
<h2>Tschahar Schanbe Suri</h2>
<p>Das Tschahar Schanbe Suri oder auch Feuer von Sada genannt, ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Nouruz und wird am Vorabend des letzten Mittwochs entzündet. Dieser Brauch geht noch auf die zoroastrischen Vorfahren der heutigen Iraner zurück. Es wird um das Feuer getanzt und Musik gemacht und die jungen Männer springen auch gern als Zeichen des Mutes über die Flammen. Das Datum für das Nouruz ist nicht fix es liegt in der Regel zwischen dem 19.- 21.März. und wird nach dem Sonnenkalender berechnet. Der entscheidende Tag ist die Tag-Nacht-Gleiche im Frühling. Hingegen ist das Islamische Hidschra nicht gleichzusetzen mit dem Nouruz, denn diese berechnen nach dem Mondkalender der nur 355 Tage hat. Das Nouruz kann man wunderbar mit einem Besuch in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe verbinden und die vielen außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten ansehen. </p>
<h2>Nouruz international feiern</h2>
<p>Natürlich muss man nicht extra in ein anderes Land reisen um das Nouruz zu feiern. Denn in jeder Stadt gibt es Bevölkerungsgruppen, die sich an ihre Traditionen halten und nach den Regeln Ihres Landes ihre Feste und Bräuche abhalten. Wenngleich es schon eine besonderes Erlebnis ist an einem so fremden Ort wie in Tadschikistan oder in einem anderen entfernten Land ein Fest zu begehen und die Menschen dort bei ihrer Art des Feierns zu beobachten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie diese auch nutzen, denn es gibt viele Dinge, die man nur einmal im Leben erfahren darf, und solche Chancen sollte man sich dann nicht entgehen lassen. </p>
<p>Foto von: Barbara Helgason &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Tourismus in Tadschikistan</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 12:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T-Checker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Urlaub in Tadschikistan ist ein einmaliges Erlebnis. Wenn Sie abenteuerlustig und neugierig sind und gerne mal einen etwas anderen Urlaub verbringen möchten, dann sollten Sie eine Reise nach Tadschikistan unternehmen. In wunderschöner Landschaft können Sie einen Aktivurlaub erleben und das fremde Land an der Grenze zu China, Usbekistan, Kirgistan und Afghanistan kennenlernen. Das noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.met.tj/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_36333401_XS-300x199.jpg" alt="Sieben Seen in Tadschikistan" title="Der Tourismus in Tadschikistan " width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-45" /><strong>Ein Urlaub in Tadschikistan ist ein einmaliges Erlebnis. Wenn Sie abenteuerlustig und neugierig sind und gerne mal einen etwas anderen Urlaub verbringen möchten, dann sollten Sie eine Reise nach Tadschikistan unternehmen. In wunderschöner Landschaft können Sie einen Aktivurlaub erleben und das fremde Land an der Grenze zu China, Usbekistan, Kirgistan und Afghanistan kennenlernen. Das noch relativ unbekannte Hochgebirgsland ist für Erkundungen wie geschaffen. Massentourismus und Pauschaltouristen werden Sie hier nicht finden. </strong></p>
<h2>Das unbekannte Land Tadschikistan kennenlernen</h2>
<p>Tadschikistan mit seiner Hauptstadt Duschanbe liegt in Zentralasien an der Grenze zu China, Afghanistan, Usbekistan und Kirgistan. Der Großteil der Fläche ist Hochland und liegt auf mindestens 3000 m Höhe. Im Osten finden Sie das Pamir-Gebirge, das dem Land eine besondere Prägung gibt. In Tadschikistan gibt es einige große Seen, unter anderem den Stausee Kairakkum-Stausee. Wenn Sie sich dazu entschließen, einen Urlaub in Tadschikistan zu verbringen, befinden Sie sich aufgrund der Höhenlage auf dem Dach der Welt. Tadschikistan wurde dieser Beiname ebenso gegeben wie dem Himalaja. Gerade Bergfreunde kommen in diesem ungewöhnlichen Land auf ihre Kosten. Der Pil Ismoil Somoni, der höchste Berg Tadschikistan mit 7.495 m, gehört zum Pamir-Gebirge und thront über dem Land. Eine Reise in das Pamir-Gebirge sollte unbedingt auf dem Programm stehen, wenn Sie den Urlaub in Tadschikistan verbringen. Bergsteiger werden ihre wahre Freude haben und können die eine oder andere Tour unternehmen. Wenn Sie eine Rundreise machen, lernen Sie das Land mit allen Schönheiten und extremen Landschaften kennen. Auch der größte See Kara-Kul, der ca. fünf Millionen Jahre alt ist, gehört ebenfalls zu den Highlights eines Aufenthaltes auf dem Dach der Welt. Der See hat keinen Abfluss und liegt bereits ca. 4000 m hoch im Pamir-Gebirge. </p>
<h2>Eine Rundreise durch Tadschikistan</h2>
<p>Die meisten Reisen, die nach Tadschikistan angeboten werden, sind Individual- oder Gruppenreisen, unter anderem auch Trekkingreisen. Die Gruppenreisen werden meistens in Geländewagen angeboten. In renommierten Reisebüros oder über gute Reiseveranstalter können Sie Ihre Reise nach Tadschikistan buchen. Diese Individualreisen werden in der Regel mit einer sehr geringen Anzahl an Teilnehmern durchgeführt. Sie haben verschiedene Wahlmöglichkeiten. Das schönste Gebirge Asiens kann zum Beispiel auf einer Trekking- und Naturrundreise kennengelernt werden. Die Kontraste, die Sie auf dieser Reise kennenlernen, werden Sie beeindrucken und Ihnen unvergessliche Erlebnisse bescheren. Sie werden das Gebirge mit den schneebedeckten Bergen genauso kennenlernen, wie fast senkrechte Felswände und wunderschöne Gebirgsseen. Unterkünfte werden in Hotels, Gästehäusern, aber auch mal im Zelt bezogen. Bei diesen Reisen leben Sie ein Stück weit mit der Natur und ihren Gegebenheiten. Bei einer Reise nach Tadschikistan sollten Sie immer auch die Hauptstadt Duschanbe mit auf dem Programm haben. Eine Stadt, die geprägt ist durch die kommunistische Agentur, hat einen typischen Basar und einen sehr schönen Park zu bieten. Auch die Städte Penjikent, Khorog und Mughrab sind einen Besuch wert. </p>
<h2>Ein Urlaub für Naturfreunde und Abenteuerlustige in Tadschikistan</h2>
<p>Ein Urlaub in Tadschikistan bedeutet Abenteuer, extreme Landschaften und Natur. Pauschaltouristen sind hier fehl am Platz. In Tadschikistan, einem Land, das dem Kommunismus noch nicht lange entwachsen ist, machen diejenigen Urlaub, die unvergessliche Erlebnisse in der freien Natur schätzen und lieben und die Herausforderung suchen. Auf kleinen Gruppenreisen können Sie das Land entdecken und einzigartige Momente erleben, die Sie in kaum einem anderen Land so extrem spüren. Sie leben ein Stück weit mit der Natur und ihren Herausforderungen. Aus diesem Urlaub kehren Sie mit einem neuen Lebensgefühl zurück. Ein Urlaub also für alle, die etwas Besonderes suchen und finden möchten. </p>
<p>Bild:  namazu &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Binnenstaat Tadschikistan</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 12:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T-Checker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Land]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitten in Asien liegt der seit 1991 unabhängige Staat Tadschikistan &#8211; ein Hochgebirgsland, das bei uns wenig bekannt ist. Es grenzt als reines Binnenland im Norden an Kirgistan, im Osten an China, im Süden an Afghanistan und im Westen an Usbekistan. Erfahren Sie mehr über die geographische Lage, die Bewohner und die aktuelle politische Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.met.tj/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_18962030_XS-300x200.jpg" alt="Sicht auf Berg und See in Tadschikistan" title="Der Binnenstaat Tadschikistan" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-57" /><strong>Mitten in Asien liegt der seit 1991 unabhängige Staat Tadschikistan &#8211; ein Hochgebirgsland, das bei uns wenig bekannt ist. Es grenzt als reines Binnenland im Norden an Kirgistan, im Osten an China, im Süden an Afghanistan und im Westen an Usbekistan. Erfahren Sie mehr über die geographische Lage, die Bewohner und die aktuelle politische Situation dieses jungen Staates. Tadschikistan umfasst eine Fläche von rund 143.000 qkm. Über zwei Drittel seiner Fläche werden von Hochgebirgen eingenommen, nur im Nordwesten des Landes, wo ein schmaler Landstreifen weit in die Gebiete Usbekistans und Kirgistans hineinreicht, ist Tiefland.</strong></p>
<h2>Im Herzen Asiens</h2>
<p> Tadschikistan besitzt hier Teile des fruchtbaren Ferghanatals. Der Osten Tadschikistans wird durch das Pamir-Gebirge bestimmt, das sich auch auf Gebiete in Kirgistan, China und Afghanistan erstreckt. Der mit 7.495 m höchste tadschikische Berg ist hier zu finden, der Pik Ismoil Somoni. In der Mitte und im Norden des Landes befindet sich das Alai-Gebirge. Es prägt vor allem das Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgistan. Der Hochgebirgscharakter des gesamten Landes wird dadurch deutlich, dass nahezu die Hälfte des Staatsgebietes mindestens auf einer Höhe von 3.000 m liegt. Seiner Lage entsprechend ist das Klima Tadschikistans sehr kontinental geprägt mit kalten Wintern und heißen Sommern. Insgesamt fällt wenig Niederschlag, so dass für weite Gebiete eine steppenartige Pflanzenwelt kennzeichnend ist. Nur in Tal- und Beckenlagen herrscht ein niederschlagsreicheres subtropisches Klima.</p>
<h2>Tadschiken und andere Völker</h2>
<p>In Tadschikistan leben etwa 7,6 Mio. Menschen. Die meisten davon &#8211; rund 80 % &#8211; sind Tadschiken. Sie sprechen Tadschikisch, das sehr eng mit dem im Iran gesprochenen Farsi verwandt ist. Auch kulturell bestehen enge Verbindungen zur iranischen Kultur. Die Usbeken bilden mit gut 15 % die zweitgrößte Volksgruppe. Weitere nennenswerte Minderheiten sind Kirgisen, Russen und Tataren. Die meisten Einwohner Tadschikistans sind mit über 90 % sunnitische Muslime. Daneben gibt es christliche Minderheiten. Die freie Religionsausübung wird in Tadschikistan eingeschränkt. Dies hängt nicht zuletzt mit der Angst vor einem wachsenden Einfluss radikaler Islamisten zusammen. Mit 53,4 Einwohnern pro qkm ist Tadschikistan nicht besonders dicht besiedelt. Es gibt nur wenige größere Städte. Die mit Abstand größte Stadt ist &#8211; mit 720.000 Einwohnern &#8211; die im Westen gelegene Hauptstadt Duschanbe. An zweiter Stelle folgt- mit 142.000 Einwohnern &#8211; Chudjand, alle weiteren Städte sind deutlich kleiner.</p>
<h2>Schwieriges politisches Umfeld</h2>
<p>Im Lauf seiner Geschichte hat Tadschikistan viele politische Umbrüche erlebt. Im 19. Jahrhundert kam es zu Russland, wurde später Sowjetrepublik und erlangte 1991 als Nachfolgestaat der Sowjetunion die Unabhängigkeit. Der Verfassung nach ist es eine Präsidialrepublik mit demokratischer Willensbildung im Rahmen eines Zweikammer-Parlamentes. Der 2006 wiedergewählte Präsident regiert allerdings autokratisch. Sowohl im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen als auch die Parlamentswahlen bestehen Zweifel bezüglich der demokratischen Korrektheit. Korruption ist ein Problem. Außenpolitisch wurde die Lage Tadschikistans in den vergangenen Jahren durch die geographische Nähe zum Afghanistan-Konflikt beeinflusst. Das Land hat sich dem Westen als Nachschubbasis für Afghanistan-Einsätze angeboten. Nach wie vor besitzt jedoch auch Russland als regionale Ordnungsmacht Einfluss. Tadschikistan befindet sich damit heute und wohl auch in den nächsten Jahren innen &#8211; und außenpolitisch in einem schwierigen Spannungsfeld.</p>
<p>Foto : Pierre Béna &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Bergsteigen in Tadschikistan</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>T-Checker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch die geniale Lage bietet eine Reise nach Tadschikistan die idealen Bedingungen für alle Kletterfans. Das Land ist zu einem Drittel im Hochgebirge gelegen und fast die Hälfte des Staatsgebiets liegt über der 3000 Meter Grenze. Wer also erfahren im Klettern ist und sich auf eine ganz besondere Reise begeben möchte, der kann beim Bergsteigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.met.tj/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_26702500_XS-300x200.jpg" alt="Wandern im Pamirgebirge" title="Bergsteigen in Tadschikistan " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-52" /><strong>Durch die geniale Lage bietet eine Reise nach Tadschikistan die idealen Bedingungen für alle Kletterfans. Das Land ist zu einem Drittel im Hochgebirge gelegen und fast die Hälfte des Staatsgebiets liegt über der 3000 Meter Grenze. Wer also erfahren im Klettern ist und sich auf eine ganz besondere Reise begeben möchte, der kann beim Bergsteigen in Tadschikistan viel erleben. Gerade als Sportler hat man die einzigartige Chance in fremde Kulturen und Bräuche einzudringen und persönliche Erfahrungen zu sammeln, die man mit dem Rest der Welt teilen sollte. </strong></p>
<h2>Pik Ismoil Somoni &#8211; der höchste Berg Tadschikistans</h2>
<p>Die gewaltigste Erhebung in Tadschikistan und der vierthöchste Berg im Pamirgebirge an sich hat mit seinen 7495 Metern eine Höhe, auf die sich wirklich nur erfahrende Kletterer wagen sollten. Ohne Führer und mit passender Ausrüstung ist eh nicht an einen Aufstieg zu denken. Das Pamirgebirge wird auch gerade das Dach der Welt genannt, da die mittlere Stufe des Pamirs schon bei um die 4000 Meter liegt. Um eine Vorstellung zu bekommen, bei einer Höhe von 3700 Meter liegt die Baumgrenze. Ebenfalls sehr beeindruckend ist der See der im Hochgebirge von Pamir auf dem Gebiet in Tadschikistan liegt. Der Karakul befindet sich auf einer Höhe von 4020 Meter und über eine Fläche von 380 Quadratkilometer. Entstanden ist der See, durch einen Meteoriteneinschlag, was das Alter des Sees auf um die fünf Millionen Jahre festsetzt. Ebenfalls anzumerken ist, dass es sich um einen sogenannten Endsee handelt, der zwar viele Zuläufe hat, aber keinen Abfluss. Wenn man in Tadschikistan zum Klettern unterwegs ist, sollte man sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, diesen beeindruckenden See zu besuchen. </p>
<h2>Beste Reisezeit für Tadschikistan</h2>
<p>Tadschikistan wird durch ein subtropisches Klima geprägt, was nur in den Tälern und im Becken etwas feuchter und angenehmer ist. Die Winter sind durch die zentralasiatische Lage sehr kalt und die Sommer im Gegensatz dazu sehr heiß, da können es leicht einmal 42 Grad Celsius werden. Deshalb ist es zu empfehlen, wenn man sich auf eine ausgedehnte Klettertour im Hochgebirge von Tadschikistan begeben möchte, das man entweder den Herbst oder das Frühjahr auswählt. Wobei aber zu beachten wäre das es im Gebirge durchaus zu Schneestürmen und Kälteeinbrüchen kommen kann, die bis -45 Grad kalt werden können. Das gilt vor allem für die Zeit von Oktober bis Mai. Einen erfahrenen Führer zu buchen ist auf jeden Fall ein Muss, um sicher und gesund durch die Klettertour in Tadschikistan zu kommen, gerade wenn sehr hohe Gebiete als Ziel angestrebt werden. </p>
<h2>Tadschikistan als Reiseland</h2>
<p>Kaum ein Mensch weiß genau, wo Tadschikistan auf der Weltkarte liegt, wenn man sich nicht mit dem Thema beschäftigt hat. Für extreme Urlauber, die gerne den Nervenkitzel lieben und sich sportlich sehr verausgaben wollen und diese extremen Höhen gewohnt sind, ist Tadschikistan ein sehr gutes Reiseziel. Denn ab rund 3000 Meter wird die Luft viel dünner und wer schon vorab Beschwerden mit der Gesundheit hat, sollte keine Reisen in Länder antreten, die nicht für untrainierte Kletterer geeignet sind. </p>
<p>Bild von: Jakub Cejpek &#8211; Fotolia</p>
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